Fenster aus der Kartause Prüll bei Regensburg Mit Darstellung des Stifters, Herzog Wilhelm IV. von Bayern und dem hl. Bartholomäus, Regensburg um 1513. Glasmalerei. Inv.Nr. G 1021 |
Neben der sich seit dem 13. Jahrhundert entwickelnden Tafelmalerei nahm in gotischer Zeit die Glasmalerei einen besonderen Rang ein. Der größte Teil der aus dem 13. und 14. Jahrhundert erhaltenenen monumentalen Malereien sind Werke der Glasmalerei. Umfangreiche Reste der farbigen Chor- verglasung der Minoritenkirche in Regensburg, ent- standen um 1360, und zwei künstlerisch herausragende Scheiben aus Hauterive bei Königsfelden in der Schweiz, ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert, lassen im Museum Rang und Eigenart dieser spezifisch gotischen Kunst in eindrucksvoller Weise erfahren. Aus dem späten 15. und dem frühen 16. Jahrhundert besitzt das Museum große Bestände sogenannter Kabinettscheiben. Diese kleinen Rundscheiben, die zum Schmuck profaner Räume bestimmt waren, wurden vor allem in Augsburg und Nürnberg gefertigt. Sie übertragen in Schwarzlot und Silbergelb die graphischen Werte in das Medium der Glasmalerei und sind auf Nahsicht berechnet. Unter den seltenen Arbeiten nachmittelalterlicher Glasmalerei ragen die Scheiben hervor, die der ursprünglich aus Hamburg stammende, dann in Nürnberg tätige Johannes Schaper um 1660 für den Kreuzgang der Kartause des Klosters Prüll bei Regensburg geschaffen hat. Elfenbeinplastik . Barockskizzen . Miniaturen . Glasmalerei . Textilien . Tapisserien . Kostüme . Keramik . Glas . Möbel . Stadtmodelle . Goldschmiedekunst . Metallkunst . Uhren/Instrumente . Waffen . Zunft/Handwerk . Rechtsaltertümer
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![]() Fenster aus der Kartause Prüll bei Regensburg Mit Darstellung des Stifters, Herzog Albrecht IV. von Bayern und dem hl. Johannes Evangelist, Regensburg um 1513. Glasmalerei. Inv.Nr. G 1020) |