Hortus Conclusus Niederrhein, gegen 1500. Wirkerei in Wolle und Seide. 143,3 : 143,57 cm. Inv.Nr. T 1687 |
Vom späten Mittelalter bis in das 18. Jahrhundert reicht die Spanne der kostbaren Tapisserien des Bayerischen Nationalmuseums. Die meisten von ihnen wurden dem Museum aus Wittelsbacher Besitz übereignet; sie schmückten ursprünglich die Säle der bayerischen Residenzen. Bereits im 16. Jahrhundert gaben die bayerischen Herzöge umfangreiche Tapisserie-Serien in Brüssel, damals das Zentrum dieser Kunst, in Auftrag; zu ihnen gehören die Paulus-Folge, mit neun großformatigen Teppichen nur in München vollständig erhalten, und die Planeten-Folge, die in sieben Teppichen eines der interessantesten Bildthemen der Renaissance entwickelt. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden zunächst flämische, später französische Wirker für die in München eigens gegründete Manufaktur verpflichtet. Ihrer Arbeit sind wiederum bedeutende Serien, darunter die Geschichte des Scipio Africanus für die Kaiserzimmer der Münchner Residenz, zu verdanken. Elfenbeinplastik . Barockskizzen . Miniaturen . Glasmalerei . Textilien . Tapisserien . Kostüme . Keramik . Glas . Möbel . Stadtmodelle . Goldschmiedekunst . Metallkunst . Uhren/Instrumente . Waffen . Zunft/Handwerk . Rechtsaltertümer
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![]() Der Einfluß des Merkur auf das Wirken der Menschen Brüssel, um 1550/60. Wirkerei in Wolle, Seide und Metallfäden. 425 : 542 cm. Inv.Nr. T 3851 |