Heilige Elisabeth
von Thüringen
Süddeutschland,
17. Jahrhundert






 


Kunstwerk des Monats
August – Die heilige Elisabeth von Thüringen

Die jüngst aufwendig restaurierte, fast lebensgroße Terrakottafigur zeigt die heilige Elisabeth von Thüringen mit den Symbolen ihrer Barmherzigkeit. Ton fand aufgrund seiner Formbarkeit in der barocken Kleinplastik häufig Verwendung, wohingegen großfigurige Terrakotta-Arbeiten besonders in Süddeutschland in jener Zeit eher selten vorkamen. Neben der Größe deutet auch die ursprüngliche Goldfassung der Elisabethfigur auf eine Aufstellung im Kircheninnenraum hin.

Führung:
Sonntag, 1. August um 11 Uhr
Donnerstag, 19. August um 18 Uhr
durch
Dr. Astrid Scherp und
Dipl. Rest. Daniel Jöst
Ausgestellt in Saal 31





   
Neuigkeiten
Kunstwerk des Monats

Veranstaltungen

Räume mieten
Ausstellungsbereiche

Publikationen
English WebSite


-> Presse <-










 


Maria im Ährenkleid
Salzburg (?),
um 1490




 


Kunstwerk des Monats
September – Maria im Ährenkleid aus Piding

Aus Piding bei Salzburg stammt das im späten 15. Jahrhundert gemalte Tafelbild einer so genannten Ährenkleidmadonna. Maria wird hier als mädchenhafte Tempeljungfrau mit ährenbesticktem Kleid und offenem Haar gezeigt. Die ikonographisch bemerkenswerte Darstellung lässt sich auf ein im Mailänder Dom seit dem 14. Jahrhundert verehrtes Gnadenbild zurückführen. Der Bildtypus erfreute sich im Spätmittelalter vor allem im süddeutschen Kulturraum großer Popularität, was seine zahlreich erhaltenen Versionen in Malerei, Grafik und Skulptur belegen.

Führung:
Sonntag, 5. September um 11 Uhr
Donnerstag, 16. September um 18 Uhr
durch
Dr. Manuel Teget-Welz

Ausgestellt in Saal 10


   









 


Die Ahnen des
Hauses Wittelsbach
Landshut, um 1540/50.




 


Kunstwerk des Monats
Juli – Die Ahnen des Hauses Wittelsbach

1850 wurden bei Bauarbeiten im Alten Hof in München Überreste von Wandgemälden mit der Darstellung von 13 Fürsten aus einer Ahnenreihe des Hauses Wittelsbach gefunden. Die Fragmente wurden 1893 von der Wand gelöst und in das Bayerische Nationalmuseum verbracht. Vor ihnen wird nun eine Handschrift mit einem ähnlichen, mit insgesamt 112 dargestellten Personen aber noch weit umfangreicheren Zyklus präsentiert, der offenbar im Umfeld des Landshuter Hofes entstand.


Führung:
Sonntag, 4. Juli um 11 Uhr
Donnerstag, 15. Juli um 18 Uhr
durch
Dr. Matthias Weniger

Ausgestellt in Saal
14