KONZERTE

KONZERT IM ZWEIGMUSEUM SCHLOSS LUSTHEIM

Zum 300. Geburtstag von
Wilhelm Friedemann Bach


19. September 16:00 Uhr

Polonaisen von Wilhelm Friedemann Bach,
Sonaten für Viola da gamba und Cembalo von
Carl Philipp Emanuel und Johann Sebastian Bach

Friederike Heumann, Viola da gamba und Christine Schornsheim, Cembalo


26. September 16:00 Uhr

Duos für zwei Traversflöten von Wilhelm Friedemann Bach
Suite für Flöte Solo a-moll von Johann Sebastian Bach,
Sonate a-moll für Flöte Solo von
Carl Philipp Emanuel Bach

Dorothea Seel und Verena Fischer, Traversflöten



Karten unter: www.muenchenticket.de
Tel: 0180 54818181
bei München Ticket

Le Nouve Musiche
Tel: 089 367928,
post@musiche.de
oder Tageskasse

   


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ZWISCHEN MARS UND VENUS IV

Konzertreihe im
Bayerischen Nationalmuseum 2010-2011

Author of Poetry and Song:
Thomas Campion (1567-1620)

Eine Hommage an den elisabethanischen Dichter, Komponisten, Musiktheoretiker und Arzt

Donnerstag, 7. Oktober 2010, um 20.00 Uhr

Ob als Dichter oder Musiker - Thomas Campions Reputation ist auf beiden Gebieten gleich groß. Obwohl er sein tägliches Brot nicht mit der Kunst verdiente, zählt er nach John Dowland mit über 100 eigenen Stücken zu den erfolgreichsten englischen Komponisten für Lautenlieder. Diese erlebten unter der Herrschaft von Königin Elisabeth I. ihr Goldenes Zeitalter. Beachtung fanden auch Campions Beiträge zur englischen "Masque". Seiner Lyrik wird ähnliche Bedeutung beigemessen wie den Werken eines Ben Jonson, Samuel Daniel oder Sir Philip Sidney.

Joel Frederiksen - Bass und Laute

Christian Schneller - Lesung


Dialogo della Madonna
Die Anfänge des Oratoriums im barocken Rom


Virtuosität zwischen zwei Stimmextremen:
Sopran und tiefer Bass

Sonntag, 5. Dezember 2010, um 12.00 Uhr

Selten aufgeführtes Repertoire aus der Ursprungszeit des Oratoriums (Anfang 17. Jahrhundert), komponiert für den Vatikan und andere Kirchen in Rom für männlichen Sopran und tiefen Bass.

Komponisten:
Giovanni Kapsberber und Giacomo Carissimi
sowie weniger bekannte wie Gabrielle Fattorini
oder Giovanni Francesco Capello

Interpreten:
Joel Frederiksen - Bass, Erzlaute
und musikalische Leitung
Robert Crowe - Sopran
Axel Wolf - Theorbe
Michael Eberth - Orgel
Domen Marincic - Viola da gamba, Violone, Cembalo


Oswald von Wolkenstein
"Mein herz das ist versert"

Musik des Mittelalters im Spiegel der Gegenwart

Donnerstag, 3. März 2011, um 20.00 Uhr

Oswald von Wolkenstein, geboren zwischen 1376 und 1378, zählt zu den am besten dokumentierten Persönlichkeiten des Mittelalters. Er war Musiker, Diplomat und Ritter, ein Top-Arrangeur und Dichter. Mit dem Spürsinn und der Inspiration eines versierten Liedermachers verwob er Musik, die er auf seinen zahlreichen Reisen durch ganz Europa gehört hatte, mit seinen eigenen kompositorischen und textlichen Ideen.
Ganz in diesem Sinne interpretieren Sabine Lutzenberger, Bernd Oliver Fröhlich und Joel Frederiksen seine Lieder und Vorlagen und stellen diese wiederum in einen heutigen musikalischen Kontext, der wohl historischen Aufführungskriterien folgt, zugleich aber weit darüber hinausgeht.


Interpreten:
Sabine Lutzenberger - Sopran
Bernd Oliver Fröhlich - Tenor, Saxophon
Joel Frederiksen - Bass, Laute


Paris 1600 - Source d'Amour

Die Kunst der französischen "Airs de cour" (Hofmusik) aus der Anfangszeit des Barock in Werken von Gabrielle Bataille, Pierre Guedron, Christophe Ballard und François Richard

Fortsetzung des Programms vom Februar 2010:
Paris 1529 - Pierre Attaingnant
und das altfranzösische Chanson

Sonntag, 15. Mai 2011, um 12.00 Uhr

Zeitlich parallel zum "Goldenen Zeitalter des elisabethanischen Lautenliedes" läuft die Blütezeit der französischen "Airs de cour". Von nicht wenigen der in Frankreich entstandenen Lieder kann man behaupten, dass sie die englischen übertreffen - nur dass ihre Musik uns heute weniger vertraut ist: ein lange vergessener Schatz, den das Programm wieder ans Licht bringt. Schon "Eau vive, source d'Amour" von Gabrielle Bataille bezaubert und überwältigt die enorme Beweglichkeit der Melodie mitsamt der komplexen Begleitung durch die Laute. Zwei weitere Perlen dieses hochkomplexen Stils sind "Amarillis, je vay mourir" von François Richard und "Douce Beauté" aus der Feder von Pierre Guedron, während Christophe Ballards "Le beau Berger Tircis" die ganze Palette französischer Barock-Ornamentik fordert.

Interpreten:
Joel Frederiksen - Bass, Laute,
Arciliuto und musikalische Leitung
Axelle Bernage - Sopran
Sven Schwannberger - Laute, Theorbe, Flöten
Domen Marincic - Viola da Gamba