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NEUPRÄSENTATION
Das
Silberservice des Hildesheimer Fürstbischofs Friedrich Wilhelm
von Westphalen in neuem Glanz
Seit 20. Oktober 2011
Seit Anfang des
Jahres wurde das aus mehreren 100 Einzelteilen bestehende Augsburger
Tafelservice des Hildesheimer Fürstbischofs Friedrich Wilhelm
von Westphalen (17271789) einer umfassenden Reinigung und Restaurierung
unterzogen.
Die Objekte waren durch die in der Umgebungsluft vorkommenden Schadstoffe,
die mit dem Silber reagieren, stark angelaufen und der teilweise aufgebrachte
Lack war vergilbt. Die ästhetische Wirkung, die nicht nur auf
der virtuosen handwerklichen Ausführung, sondern auch auf dem
typischen Glanz des Edelmetalls beruht, wurde dadurch empfindlich
gestört. Das ursprüngliche, von Künstler und Auftraggeber
intendierte Erscheinungsbild des Silberservices ist jetzt wieder ablesbar.
Um erneute chemische Reaktionen und das Verstauben zu verhindern,
wird nun eine auf langjährigen Versuchen der Firma C-Tec basierende
Methode eingesetzt. Die Strategie baut auf den Erfahrungen der industriellen
Reinraumtechnik auf: Mit Hilfe eines modifizierten Reinraummoduls
und einer entsprechenden Luftwechselrate wird im Inneren der Vitrine
eine weitgehend schadstofffreie Atmosphäre erzeugt.
Die Realisierung dieses aufwendigen und innovativen Projekts des Bayerischen
Nationalmuseums und der C-Tec GmbH, Rottenburg, wurde durch die großzügige
finanzielle Förderung der Bauerschen Barockstiftung und
der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht.
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