8. April 2018, 14 Uhr

Führung in der Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz

Glaube und Aberglaube – Was hat eine Rose mit der Auferstehung zu tun?

 

Bei einem Rundgang durch die Kunst- und Wunderkammer auf der Burg Trausnitz wird die religiöse Vorstellungswelt des 16. Jahrhunderts im Focus stehen: Zeichen und Symbole des Glaubens aus der letzten Glanzzeit der in Landshut residierenden Wittelsbacher Herzöge.

Für die Menschen der Renaissance verkörperte zum Beispiel die „Rose von Jericho“ den Oster- bzw. Auferstehungsgedanken. Es handelt sich um eine unscheinbare, aber ganz erstaunliche Wüstenpflanze, die erstmals von Kreuzrittern und Pilgern nach Europa gebracht wurde. Auch andere Materialien oder Pflanzen, deren Aussehen oder Beschaffenheit einen Bezug zu Christus nahe legen, wurden verehrt. Doch wo verläuft die Grenze zwischen Glaube und Aberglaube? Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem „Bösen Blick“, den die Koralle abwehren sollte? Was hat es mit der magischen Alraune auf sich und wie konnte sie alles Unheil von einem Haus fernhalten?

 

Führung mit Dorothea Band M. A.


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