9. Februar 2014, 14 Uhr

Führung in der Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz

Krokodil und Pflaumenkern, Astrolab und Fürstenbild

Anhand herausragender Kunstwerke der Renaissance spiegelt die „Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz“ das Wesen der Kunstkammer im Allgemeinen, aber auch den speziellen Charakter der einstigen Wittelsbacher Sammlungen wider. Zugleich wird dem Besucher die Prachtentfaltung des höfischen Lebens unter Erbprinz Wilhelm vor Augen geführt, der Künstler aus ganz Europa um sich scharte und auf der Burg Trausnitz glanzvolle Feste feierte.

 

Vorbild für die „Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz (Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums in Landshut) sind Vorstellungen, die zu den herzoglich bayerischen Kunstkammern in München und Landshut überliefert sind. So sind die Säle vier verschiedenen Themen gewidmet: Zu den „Artificialia” zählen kostbare Bronzen und Gemälde, aber z.B. auch miniaturhafte beschnitzte Pflaumenkerne. Als „Naturalia“ werden ausgestopfte Tiere, außergewöhnliche Gehörne, Muscheln und Mineralien gezeigt. Im Saal der „Exotica” ist Kunsthandwerk aus Korallen, Perlmutter und Elfenbein zu sehen, während als „Scientifica“ wissenschaftliche Instrumente den Willen zur rationalen Erfassung der Welt um 1600 belegen.

 

Führung mit Dorothea Band M.A.

 

Anmeldung erwünscht 0871 9241115

 

Burg Trausnitz 168, 84036 Landshut

täglich 10 bis 16 Uhr


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