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Muttergottes aus Seeon


Sachbegriff: Figur
Sammlungsbereich: Skulptur bis 1550
Darstellung: Thronende Maria mit Kind
Künstler/in: Meister von Seeon (Nachweis 1401-1435)
Entstehungsort: Salzburg
Entstehungsland: Österreich
Herkunftsort: Seeon-Seebruck (Lkr. Traunstein), Kloster
Datierung: um 1435
Epoche: Gotik
Material / Technik: Lindenholz / gefasst (ursprüngliche farbige Fassung) / vergoldet (teilweise)
Maße: Höhe 108 cm / Breite 84 cm / Tiefe 34 cm
Provenienz: Tausch 1854
Königliches Landgericht, Trostberg
Inventarnummer: MA 1126
Fotonummer: D27747
Beschreibung: Die mächtige Gestalt Mariens, der Stoffreichtum ihres Mantels, die zarte Neigung ihres Kopfes und der sinnende Ausdruck verdanken Entscheidendes den Stilidealen des sog. Weichen Stils um 1400. Doch kündigt sich in der stabförmigen Verfestigung der von den Knien und vom Thron herabfallenden Mantelfalten und in der knickenden Anordnung des Mantelsaumes auf dem Boden das Ende dieser Stilphase an. Im Sinne der weiteren Entwicklung der Skulptur im 15. Jahrhundert ist auch die stärkere Trennung von Körper und Gewand und die Tendenz zur Monumentalisierung von Bedeutung.
Summary: The Virgin enthroned with the child, called the 'Gnadenbild' of Seeon Master of Seeon
Mühldorf or Salzburg, c. 1435
Limewood with the original polychrome painting and gilding
From the Benedictine Monastery at Seeon, acquired in 1855
The powerful figure of the Virgin, the rich fullness of her cloak, the delicate tilt of her head and her pensive expression are definitely distinguishing characteristics of the International Gothic Style which prevailed in 1400. Yet the rod-shaped fastening of the cloak which falls in folds from her knees and the throne and the crisp folds it forms on the ground herald the end of that soft stylistic phase. A more stringent demarcation of body and clothing and a tendency to monumentalizing in this work look forward to the 15th-century conception of sculpture.
Standort: Bayerisches Nationalmuseum, Saal 4


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Bitte geben Sie dabei die Inventarnummer des Objekts an.


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