23. Mai 2019, 18 Uhr

Führung durch die Sammlungen

Geschnitzt und gedrechselt - virtuose Elfenbeinarbeiten des 18. Jahrhunderts

 

Seine Herkunft aus fernen Ländern machte das Elfenbein im Barock zu einer großen Kostbarkeit. Auch am Münchner Hof übte das exotische, schimmernde Material auf die Wittelsbacher Regenten größte Faszination aus.

Bereits in der Neuveste richte  Herzog Wilhelm IV. eine Drechselwerkstatt ein, sein Sohn Albrecht V. begründete die Münchner Kunstkammer, in der sich bereits rund 65 Kunstwerke aus Elfenbein befanden. Ohne Zweifel am fleißigsten drechselte Kurfürst Max Emanuel selbst, wenn sich auch nur wenige Stücke von ihm in München erhalten haben. Doch seine Begeisterung gab er an seinen Sohn  Karl Albrecht weiter, in  dessen Regierungszeit die bühnenhaften Figurengruppen Simons Trogers fallen, die die größte geschlossene Sammlung ihrer Art darstellen.

 

Führung mit Gabriele Lemos M.A.


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