17. November 2019, 11 Uhr

Führung durch die Sammlungen

Preziosen für die letzte Reise – Schmuckstücke aus der Lauinger Fürstengruft

 

Das Bayerische Nationalmuseum besitzt ein einzigartiges Ensemble von Renaissance-Schmuck aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert. Die prunkvollen Goldemail-Anhänger, kostbaren Ketten, Armbänder, Gürtel, Ringe und Agraffen stammen aus der 1565 errichteten Gruft in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Lauingen an der Donau. Dort wurden die protestantischen Mitglieder des Hauses Pfalz-Neuburg beigesetzt. 1781 ließ Kurfürst Karl Theodor die Särge öffnen und den Schmuck entnehmen, der zunächst in die Königliche Münzsammlung und von dort ins Bayerische Nationalmuseum gelangte.

Die durch ihre gesicherte Provenienz und ihre Qualität ausgezeichneten Werke bieten einen hervorragenden Einblick in Schmuckkunst und Mode der Spätrenaissance. Zudem dokumentieren sie, dass selbst bei der Bestattung großer Wert auf standesgemäße Kleidung und Schmuck gelegt wurde.

 

Konservatorenführung mit Dr. Annette Schommers

 

 


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