21. Oktober 2018, 11 Uhr

Führung durch die Sammlungen

Kurfürstliche Porzellane und Fayencen

Im Jahr 1747 wurde in Schloss Neudeck bei  München die Nymphenburger Porzellanmanufaktur durch den Wittelsbacher Kurfürsten Maximilian III. Joseph von Bayern gegründet. Ab 1761 wurde der Betrieb in zwei der Kavaliershäuschen am Nördlichen Rondell in Schloss Nymphenburg  verlegt, wo die Manufaktur bis heute produziert. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz, ebenfalls aus dem Geschlecht der Wittelsbacher stammend, unterstützte in seinem Herrschaftsgebiet die 1755 in Frankenthal  von dem aus Straßburg stammenden Fayencefabrikanten Paul Anton Hannong begründete Porzellanmanufaktur. 1762 wurde das Unternehmen an den Landesherrn verkauft. Nach dem Tod des bayerischen Kurfürsten, dessen Ehe  kinderlos geblieben war, war Karl Theodor aufgrund eines Hausvertrags verpflichtet, von München aus beide Wittelsbacher Länder zu regieren. Die Erzeugnisse seiner Frankenthaler Manufaktur zog der Herrscher zeitlebens denen aus der Nymphenburger Produktionsstätte vor. Ein Jahr nach dem Ableben Karl Theodors wurde das Frankenthaler Unternehmen 1800 im Zuge der Napoleonischen Kriege aufgelöst. Einige Mitarbeiter und mit ihnen Formen und Unterlagen gelangten in die Nymphenburger Manufaktur, wo Frankenthaler Modelle auch heute noch gefertigt werden.

 

Führung mit  Dr. Corinna Rönnau

 

 


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