Collection

Radschlossgranatgewehr

Artist
Locality
Nürnberg (?), Süddeutschland
Date
um 1580
Material
Bronze (Lauf), Eisen (Schloss), Holz (Schaft), Bein (Einlage), Messing (Ornament)
Dimensions
L. (gesamt) 66 cm, L. (Lauf) 27 cm, Dm. (Mündung) 46 mm
Location
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 18)
Inventory Number
W 1450
Relation
Acquisition

Radschloss-Granatgewehr (Handmörser oder Katzenkopf) Kombiniertes Rad-Luntenschloss. Mit einem solch mächtigen Gewehrlauf lassen sich Granaten abfeuern, die in der Nähe ihres Ziels explodieren sollen. Ein Granatgewehr erzielt eine größere Weite, als ein Soldat die Granate schleudern kann.

BV038547150
Zum Objekt: Erwin Schalkhaußer, Die Handfeuerwaffen des Bayerischen Nationalmuseums, in: Waffen- und Kostümkunde (Sonderdruck) 1971, S. 137-146, S. 139 (Abb. 236-238), Kat.-Nr. 75

BV038603506
Zum Objekt: Rudolf Wackernagel, Zur Neuaufstellung der Waffensammlung des Bayerischen Nationalmuseums, in: Waffen- und Kostümkunde 17/1 (1975), S. 41-60, S. 50

BV000851208
Zum Objekt: Mus.-Kat. Erwin Schalkhaußer, Handfeuerwaffen. Jagdgewehre, Scheibenbüchsen, Pistolen (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums; Bd. 19), München Berlin 1988, S. 102, Kat.-Nr. 77

BV044880257
Zum Objekt: Dissertation, Ruhruniversität Bochum, 2015, Wilfried E. Tittmann, Die Nürnberger Handfeuerwaffen vom Spätmittelalter bis zum Frühbarock. Der Beitrag Nürnbergs zur Militärischen Revolution der frühen Neuzeit, Graz 2018, S. 304

Taxonomy

Waffe - Feuerwaffe - Handfeuerwaffe - Langwaffe - Gewehr

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