Collection

Gemälde (Skizze): Der hl. Karl Borromäus empfängt den Kardinalshut

Artist
Martin Knoller
Locality
Mailand, Italien
Date
um 1765/1766
Material
Öl auf Leinwand
Dimensions
H. 41,0 cm, B. 54,8 cm, T. 2,1 cm; Rahmen: H. 46,5 cm, B. 60,6 cm, T. 4,6 cm, T. mit Rückseitenschutz 5,6 cm, T. mit Aufhängung 7,7 cm
Location
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 45)
Inventory Number
Rl 53
Relation
Acquisition
Unbefristete Leihannahme 2005, Reuschel-Stiftung, München, Aus der Sammlung Wilhelm Reuschel, München

Der gebürtige Tiroler Martin Knoller (1725–1804) wurde bei dem Maler Ignaz Pögl in Innsbruck ausgebildet und studierte an der Wiener Kunstakademie. Nach Aufenthalten in Rom und Neapel ließ er sich 1765 in Mailand nieder. Den nachhaltigen Einfluss des römischen Barock bezeugt Knollers erster großer Freskenzyklus für die Klosterkirche St. Karl in Volders bei Innsbruck mit Szenen aus dem Leben des heiligen Karl Borromäus sowie dessen Verherrlichung. Die drei Ölskizzen waren Entwürfe für die Deckenbilder der Hauptkuppel, der nördlichen und südlichen Kapelle.

BV001917966
Zum Objekt: Kat. Wilhelm Reuschel, Die Sammlung Wilhelm Reuschel. Ein Beitrag zur Geschichte der Barockmalerei, München 1963, Kat.-Nr. 21

BV017751036
Zum Objekt: Edgar Baumgartl, Martin Knoller 1725-1804. Malerei zwischen Spätbarock und Klassizismus in Österreich, Italien und Süddeutschland, München Berlin 2004, S. 278, Abb. Taf. 70a, S. 198, Kat.-Nr. S-F IV 3

BV044398513
Zum Objekt: Mus.-Kat. Josef Straßer, Christine Reuschel-Czermak, Barocke Skizzenkunst. Die Sammlung Reuschel, Reuschel-Stiftung München (Hrsg.), Berlin 2017, Abb. S. 77, 78, Kat.-Nr. 13

Finding

AUF DEM KEILRAHMEN u. hs. in Weiß „Rl 53“ o. hs. in Bleistift „KNOLLER MARTIN HL. KARL WIRD KARDNIAL“ E.o.r. hs. in Rot „23“ auf Keil hs. in Bleistift „(23)“

Research

1765/66 bis spätestens 1804: Martin Knoller, Volders
Spätestens 1804 bis 15.09.1822: Josef Schöpf, Stams
September 1822 bis 1955/1956: Klosterstitf, Stams
1956 bis 1959: Sammlung Wilhelm Reuschel, München
1959 bis 1979: Sammlung Wilhelm Reuschel, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
1979 bis 1991: Eigentum Heinrich Reuschel, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
1991 bis 2005: Eigentum Christine Reuschel-Czermak und Hans Reuschel; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
Seit 2005: Eigentum der Reuschel-Stiftung, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme

Collection

Sammlung Wilhelm Reuschel

Taxonomy

Malerei - Gemälde - Gemälde (Skizze)

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