Pressematerial

EPHEMERIS

Dolomiten | Wattenmeer

Georg Tappeiner, Fotografien

Die Fotografien von Georg Tappeiner verbinden Welten: Dolomiten und Wattenmeer – Landschaften, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Dort die majestätischen Zinnen und felsigen Türme, die steil in den Himmel ragen. Hier der unendliche Horizont, vor dem Wasser, Sand und Himmel ineinanderfließen. Doch die Erdgeschichte verbindet diese Landstriche. Wo heute die „Bleichen Berge“ stehen, breitete sich einst ein urzeitliches Wattenmeer aus. Und 2009 wurden beide Regionen aufgrund ihrer Naturschönheit und Einzigartigkeit in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Die erstmals in Deutschland gezeigte Ausstellung großformatiger Fotografien Tappeiners bringt diese so unterschiedlichen Landschaftsräume aus künstlerischer Perspektive in einen Dialog: eine Zwiesprache von Stein und Wasser, Dauer und Vergänglichkeit. Faszinierende Aufnahmen begeistern mit Licht und Emotionen, erzählen von der Begegnung zwischen archaischer Natur und menschlicher Wahrnehmung.

Georg Tappeiner (geb. 1964) lebt in Meran, seiner Heimat Südtirol, wirkte lange Zeit in London und Mailand, veröffentlichte in National Geographic, Geo sowie anderen internationalen Magazinen und publizierte seine Arbeiten in Bildbänden, u.a. mit Reinhold Messner und den Messner Mountain Museen.

Titel der Ausstellung:
EPHEMERIS

Untertitel:
Dolomiten | Wattenmeer
Georg Tappeiner, Fotografien

Zeitraum:
26.03.2026 - 24.05.2026

Ort:
Bayerisches Nationalmuseum, München

Mehr zur Ausstellung Flyer (PDF)
Wattenmeer 2

Presseinformation

EPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer. Georg Tappeiner, Fotografien

ausführliche Texte zum Download

EPHEMERIS: Dolomiten | Wattenmeer

Text zur Ausstellung

Ausstellungstext - lang Ausstellungstext

EPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer

Georg Tappeiner - Landschaftsfotografie in der Kunst

Georg Tappeiner - Landschaftsfotografie in der Kunst

EPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer

Georg Tappeiner - Vita

Georg Tappeiner - Vita lang Georg Tappeiner - Vita

EPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer

Dialog: Fotografien Georg Tappeiners und Objekte des Bayerischen Nationalmuseums

Dialogobjekte

Die Vajolettürme im Rosengarten

© Georg Tappeiner, 2026

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Die Palagruppe bei San Martino di Castrozza

© Georg Tappeiner, 2026

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Die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten

© Georg Tappeiner, 2026

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Piera Longia, die heilige Kuh

© Georg Tappeiner, 2026

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Der Heiligkreuz Kofel

© Georg Tappeiner, 2026

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Neuwerk, Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

© Georg Tappeiner, 2026

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Wattenmeer bei Cuxhaven

© Georg Tappeiner, 2026

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Ostfriesisches Wattenmeer

© Georg Tappeiner, 2026

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Watt bei Trischen

© Georg Tappeiner, 2026

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Schlickwatt bei Sonnenuntergang

© Georg Tappeiner, 2026

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Quallen im Haar - Steckkamm

Wilhelm Lucas von Cranach (1861–1918), Entwurf Atelier Gebrüder Friedländer, Ausführung Berlin, um 1902/03
Büffelhorn, Gold, Diamanten, Smaragde, Rubin, Emaille, Flügelperle; rückseitig monogrammiert „WLC“

Cranach, ein später Nachfahre des gleichnamigen Malers, gehört zu den bedeutendsten deutschen Schmuckkünstlern des Jugendstils. Seine Vorliebe galt Motiven der Meeresfauna.
Vielfältige Anregungen entnahm er dem um 1900 populären Tafelwerk „Kunstformen der Natur“ des Biologen Erich Haeckel.
Der Kamm besitzt die Gestalt eines phantastischen Meereswesens. Die wellenförmigen Zinken erinnern an die Tentakel einer Qualle. Die Schmuckplatte besitzt die Form von Meeralgen. Über den Zinken sitzt ein phantasievoll aus Edelsteinen gebildetes Insekt.

© Bayerisches Nationalmuseum

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Meeresrauschen im Büro - Tintenlöscher

Jean Garnier (1853–1910), Frankreich, vermutlich Paris, 1897
Bronze, vergoldet, signiert „J. Garnier“

Das praktische Gerät durfte vor Einführung der Typenschreibmaschine, aber auch noch lange danach auf keinem Schreibtisch fehlen. Wiegend wurde mit dem auf der konvexen Basis
aufgezogenen Löschpapier überflüssige Tinte von Schriftstücken aufgesaugt.
Der Griff des Instruments ist als Schale einer Kammmuschel gebildet. Die Bronzeplatte weckt die Illusion der wogenden Meeresoberfläche, in deren Wellen Seetang treibt. Amüsant bezeugt die plastische Gestaltung eine Vorliebe des Jugendstils für das Motiv bewegten Wassers.

© Bayerisches Nationalmuseum

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Töpfe wie aus Marmorstein - Bauchige Henkeltöpfe

Pustertal (Südtirol), um 1880/1900
Ton, Spritz- und Pinseldekore, glasiert

Henkeltöpfe mit dickbauchigem Körper und Henkel gehören zu den ausgeprägten Gefäßtypen der Südtiroler Hafnerkeramik des 19. Jahrhunderts. Die verbreitete Bezeichnung
„kaffeehafele“ verweist auf Ihre Funktion, Malzkaffee am Herd warmzuhalten.
Oftmals erinnern ihre mehrfarbig marmorierten und aufgrund ihrer Glasuren speckig glänzenden Oberflächen an farbiges Gestein.

© Bayerisches Nationalmuseum

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Trinken in Wellen - Becher

Johann Leonhard Allmann (1697–1775), Augsburg, 1749/51
Silber, teilvergoldet, getrieben, graviert

Allmann gehörte in der Mitte des 18. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Augsburger Silberschmieden. 1761 bis 1763 war er an der Anfertigung des Neresheimer Abtssilbers beteiligt, eines der bedeutendsten Tafelservice für die gleichnamige Reichsabtei auf der Schwäbischen Alb.
Der zylindrische Körper seines Bechers ist ganz und gar mit Wellenzügen dekoriert. Die sanfte rhythmische Bewegung von Wellen verleiht Wasseroberflächen eine ruheschenkende Strahlkraft. Auf der Wand des Gefäßes übt der zurückhaltende Dekor ebenso harmonische wie anregende Wirkung aus.

© Bayerisches Nationalmuseum

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Luxus für salzige Würze - Salzschale

Lorenz I. Biller, (tätig Mitte 17. Jahrhundert), Augsburg, um 1644/47
Silber, teilvergoldet

Weil Speisesalz lange zu den kostbarsten Gütern zählte, präsentierte man es auf der herrschaftlichen Tafel in luxuriösen Gefäßen. Der steinerne Napf ist eines der wenigen aus dem
Mittelalter erhaltenen Exemplare von Behältern mit dieser Funktion.
Seine Schmuckelemente – Rundbogenpaare, Zahnschnitt- und Dreiecksfriese – entstammen dem Dekor der romanischen Architektur.
Auf die Herkunft des Minerals aus dem Meer verweisen Muschelwerk und der als Delphin gebildete Schaft der Silberschale. Wie aus den Ozeanen kommt Salz auch aus den Dolomiten, wo sich vor 250 Millionen Jahren ein Meer befand.

© Bayerisches Nationalmuseum

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