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EPHEMERIS
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EPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer
Georg Tappeiner - Landschaftsfotografie in der Kunst
Georg Tappeiner - Landschaftsfotografie in der KunstEPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer
Georg Tappeiner - Vita
Georg Tappeiner - Vita lang Georg Tappeiner - VitaEPHEMERIS. Dolomiten | Wattenmeer
Dialog: Fotografien Georg Tappeiners und Objekte des Bayerischen Nationalmuseums
DialogobjekteQuallen im Haar - Steckkamm
Wilhelm Lucas von Cranach (1861–1918), Entwurf Atelier Gebrüder Friedländer, Ausführung Berlin, um 1902/03
Büffelhorn, Gold, Diamanten, Smaragde, Rubin, Emaille, Flügelperle; rückseitig monogrammiert „WLC“
Cranach, ein später Nachfahre des gleichnamigen Malers, gehört zu den bedeutendsten deutschen Schmuckkünstlern des Jugendstils. Seine Vorliebe galt Motiven der Meeresfauna.
Vielfältige Anregungen entnahm er dem um 1900 populären Tafelwerk „Kunstformen der Natur“ des Biologen Erich Haeckel.
Der Kamm besitzt die Gestalt eines phantastischen Meereswesens. Die wellenförmigen Zinken erinnern an die Tentakel einer Qualle. Die Schmuckplatte besitzt die Form von Meeralgen. Über den Zinken sitzt ein phantasievoll aus Edelsteinen gebildetes Insekt.
© Bayerisches Nationalmuseum
HerunterladenMeeresrauschen im Büro - Tintenlöscher
Jean Garnier (1853–1910), Frankreich, vermutlich Paris, 1897
Bronze, vergoldet, signiert „J. Garnier“
Das praktische Gerät durfte vor Einführung der Typenschreibmaschine, aber auch noch lange danach auf keinem Schreibtisch fehlen. Wiegend wurde mit dem auf der konvexen Basis
aufgezogenen Löschpapier überflüssige Tinte von Schriftstücken aufgesaugt.
Der Griff des Instruments ist als Schale einer Kammmuschel gebildet. Die Bronzeplatte weckt die Illusion der wogenden Meeresoberfläche, in deren Wellen Seetang treibt. Amüsant bezeugt die plastische Gestaltung eine Vorliebe des Jugendstils für das Motiv bewegten Wassers.
© Bayerisches Nationalmuseum
HerunterladenTöpfe wie aus Marmorstein - Bauchige Henkeltöpfe
Pustertal (Südtirol), um 1880/1900
Ton, Spritz- und Pinseldekore, glasiert
Henkeltöpfe mit dickbauchigem Körper und Henkel gehören zu den ausgeprägten Gefäßtypen der Südtiroler Hafnerkeramik des 19. Jahrhunderts. Die verbreitete Bezeichnung
„kaffeehafele“ verweist auf Ihre Funktion, Malzkaffee am Herd warmzuhalten.
Oftmals erinnern ihre mehrfarbig marmorierten und aufgrund ihrer Glasuren speckig glänzenden Oberflächen an farbiges Gestein.
© Bayerisches Nationalmuseum
HerunterladenTrinken in Wellen - Becher
Johann Leonhard Allmann (1697–1775), Augsburg, 1749/51
Silber, teilvergoldet, getrieben, graviert
Allmann gehörte in der Mitte des 18. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Augsburger Silberschmieden. 1761 bis 1763 war er an der Anfertigung des Neresheimer Abtssilbers beteiligt, eines der bedeutendsten Tafelservice für die gleichnamige Reichsabtei auf der Schwäbischen Alb.
Der zylindrische Körper seines Bechers ist ganz und gar mit Wellenzügen dekoriert. Die sanfte rhythmische Bewegung von Wellen verleiht Wasseroberflächen eine ruheschenkende Strahlkraft. Auf der Wand des Gefäßes übt der zurückhaltende Dekor ebenso harmonische wie anregende Wirkung aus.
© Bayerisches Nationalmuseum
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Lorenz I. Biller, (tätig Mitte 17. Jahrhundert), Augsburg, um 1644/47
Silber, teilvergoldet
Weil Speisesalz lange zu den kostbarsten Gütern zählte, präsentierte man es auf der herrschaftlichen Tafel in luxuriösen Gefäßen. Der steinerne Napf ist eines der wenigen aus dem
Mittelalter erhaltenen Exemplare von Behältern mit dieser Funktion.
Seine Schmuckelemente – Rundbogenpaare, Zahnschnitt- und Dreiecksfriese – entstammen dem Dekor der romanischen Architektur.
Auf die Herkunft des Minerals aus dem Meer verweisen Muschelwerk und der als Delphin gebildete Schaft der Silberschale. Wie aus den Ozeanen kommt Salz auch aus den Dolomiten, wo sich vor 250 Millionen Jahren ein Meer befand.
© Bayerisches Nationalmuseum
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