Sammlung

Jesuskind (Figur)

Künstler/in
Entstehung
Schwaben
Datierung
um 1490
Material
Lindenholz, gefasst (alte Farbfassung)
Maße
Figur: H. 42,2 cm, B. 13,4 cm, T. 12,9 cm, G. 884,5 g; Standfläche: B. 7,4 cm, T. 9,0 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 7)
Inventarnummer
MA 1769
Bezug
Zugang
Erworben vor 1869

Figuren des Jesuskindes waren in Frauenklöstern verbreitet. Sie sind Zeugnisse einer spielerischen Frömmigkeit: Oft wurden sie bekleidet und wie Kinder umsorgt. Die Farbfassung trägt zur lebensnahen Wirkung des Bildwerks bei. Völlige Nacktheit war sichtbarer Ausdruck der menschlichen Natur des göttlichen Kindes. Das als unschicklich empfundene Geschlecht wurde später entfernt.

BV006292756
Zum Objekt: Mus.-Kat. Theodor Müller, Die Bildwerke in Holz, Ton und Stein von der Mitte des XV. bis gegen Mitte des XVI. Jahrhunderts (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums; Bd. 13,2), München 1959, Kat.-Nr. 205

BV037465845
Zum Objekt: Matthias Weniger, El Nino Jesus y las infancia en las Artes Plasticas. Las Imagenes Goticas de Madera Policromada del Ninno Jesus en el Arte Aleman., Ramos Rafael Sosa (Hrsg.), Sevilla 2006, S. 151 177, S. 151-177, Abb. 5

BV042260726
Zum Objekt: Georg Habenicht, Der Flügelaltar und sein Personal. Die Heilsmaschine (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte Bd. 119), Michael Imhof (Hrsg.), Petersberg 2015, S. 284-285 (mit Abb.)

Systematik

Bildwerk [Plastik, Skulptur] - Figur (Mensch) - Figur

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