Sammlung

Tafelgemälde (Fragment): Der auferstandene Christus erscheint Maria Magdalena

Künstler/in
Meister des Jakober Hochaltars (Werkstatt) (?)
Entstehung
Nürnberg
Datierung
um 1360
Material
Leinwand auf Fichtenholz, Temperamalerei, Temperafarben, Goldlack, Versilberung, Punzierung, Kreispolitur
Maße
Gemälde: H. 70,1 cm, B. 20,3 cm, T. 1,1 cm, Abstand 0,6 cm; Gemäldeteil (oben): H. 35,8 cm, B. 20,3 cm; Gemäldeteil (unten): H. 33,7 cm, B. 20,3 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 7)
Inventarnummer
MA 2292.1
Bezug
Zugang
Erworben vor 1869

Das Fragment gehört zu den ältesten fränkischen Tafelgemälden. Liebevoll erzählt es ein Ereignis der Ostergeschichte. Künstlich anmutende Gewächse kennzeichnen den Handlungsort als Garten. Magdalena hielt den Auferstandenen für einen Gärtner; daher endet seine Siegesfahne in einem Spatenblatt. Seitenwunde und Nagelmale Christi bezeugen sein überstandenes Leiden.

BV002943573
Zum Objekt: Mus.-Kat. Karl Voll, Heinz Braune, Hans Buchheit, Katalog der Gemälde des Bayerischen Nationalmuseums (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums; Bd. 8), München 1908, Kat.-Nr. 865

BV046178838
Zum Objekt: Mus.-Kat. Die Gemälde des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum. Band 1: Franken, Teil 1 und 2, Daniel Hess, Dagmar Hirschfelder, Katja von Baum (Hrsg.), Regensburg 2019, Teilband 1, unter Kat.-Nr. 3, Abb. 3.10-3.12, S. 85-87

Systematik

Malerei - Gemälde

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