Sammlung

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Steinschlossbüchse

Details

Johann Christoph Stockmar

Suhl, 1745

Walnussholz, Silber, Stahl, teilweise vergoldet, Horn

L. 103,5 cm

Überweisung aus der Gewehrkammer der Münchner Residenz 1913.

Inv.-Nr. 13/568

Saal 86

Waffen und Rüstungen

Barock und Rokoko

Beschreibung

Dieses Gewehr zählt zu den schönsten Stücken, die deutsche Büchsenmacher im 18. Jahrhundert hervorbrachten. Überaus feine Reliefs mit Jagdszenen und Rokoko-Ornament schmücken die stählernen Beschläge und den Lauf. Bemerkenswert sind die feinen Einlagen aus Silberdraht im hölzernen Schaft und die zarten Übergänge zwischen dem geschnitzten Holz und den Metallarbeiten. Die Steinschlossbüchse ist Teil einer größeren Gewehrgarnitur, die dem bayerischen Kurfürsten Max III. Joseph und seiner Gemahlin Maria Anna von Sachsen 1747 zur Hochzeit geschenkt wurde. Mit einer Büchse werden – anders als mit einer Flinte – Kugeln verschossen. Das Steinschloss ist ein Zündmechanismus, bei dem ein Feuerstein auf Stahl schlägt.

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