Sammlung

Schwarzer Schlapphut von Otto von Bismarck

Künstler/in
Hofhutfabrikant: Heinrich Schuchard
Entstehung
Darmstadt
Datierung
zwischen 1880 und 1898
Material
Obermaterial: Haar, Filz; Hutbänder: Seide, Baumwolle, Leinwandbindung; Futterstoff: Seide, Baumwolle, Atlasbindung; Schweißband: Leder; Zugbänder: Seide, Geflecht
Maße
H. (ca.) 13,5 cm, B. 34,1 cm, T. 37,1 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (nicht ausgestellt)
Inventarnummer
27/697
Bezug
Zugang
Geschenk 1927, Magdalena Schweninger, München

Der Schlapphut aus schwarzem Haar besitzt ein rundes Kopfteil und eine breite, außen hochgebogene Krempe. Das Hutband aus schwarzem Seiden-Baumwoll-Rips ist links zu einer Schleife arrangiert. Auch der Krempenrand ist mit solch einem Band eingefasst. Das Kopfteil ist mit ziegelrotem Atlas gefüttert. Dort ist in der Mitte des Bodens in Schwarz das Herstellersignet aufgedruckt: Unter einer Krone ein schreitender, gekrönter Löwe mit Schwert, darum herum ein Gurtband mit Schnalle und den beiden Schriftzügen "H. SCHUCHARD" u. "DARMSTADT." Das Schweißband besteht aus dunkelrotem Leder und kann in der hinteren Hälfte mit zwei weißen Seidentressen zusammengezogen werden. Die Schenkerin Magdalena Schweninger war eine geborene Gräfin Moltke. Zur Zeit der Schenkung war sie Witwe des Geheimen Medizinalrates und Professors für Medizingeschichte Ernst Schweninger, der zuletzt in München lebte. Mit ihrem ersten Mann Franz von Lenbach gehörte Magdalena Gräfin Moltke zum Freundeskreis um Fürst Otto von Bismarck.

BV048525560
Zum Objekt: Ausst.-Kat. Bayerisches Nationalmuseum 20.10.2022-30.04.2023: Hauptsache. Hüte, Hauben, Hip-Hop-Caps, München 2022, Kat.-Nr. Kat. 09/23

Systematik

Kleidung [Bekleidung, Kostüm] - Accessoire - Hut

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