Sammlung

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Herzförmige Hutagraffe

Details

wohl Augsburg, 4. Viertel 16. Jh.

Gold, Email, Rubine, Diamanten

L. 5,25 cm

Aus der Grablege der Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg in der Pfarrkirche St. Martin, Lauingen a. d. Donau. Überweisung aus dem Königlichen Münzkabinett 1862.

Inv.-Nr. T 4177

Saal 30

Goldschmiedekunst, Mode und Accessoires

Renaissance

Beschreibung

Die herzförmige Hutagraffe gehört zu dem singulären Ensemble von 135 Renaissance-Schmuckstücken aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert. Diese qualitätvollen goldenen Pretiosen stammen aus der Fürstengruft der Stadtpfarrkirche St. Martin in Lauingen an der Donau, in der die protestantischen Mitglieder des Hauses Pfalz-Neuburg ihre letzte Ruhestätte fanden. Im Jahr 1781 ließ Kurfürst Karl Theodor die Grablege erstmals öffnen und den Schmuck, mit dem die Verstorbenen standesgemäß beigesetzt worden waren, entnehmen. Die Hutagraffe wurde aus dem Sarg des Pfalzgrafen Otto Heinrich geborgen. Im Zentrum der Herzform stehen die aus Rubinen gebildeten Initialen "DM" seiner Gemahlin Dorothea Maria.

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