Sammlung

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Die Geißelung Christi

Details

Georg Petel

Augsburg, um 1621/1624

Elfenbein, Birnbaumholz, Kupfer, vergoldet

H. 68.8 cm

Leihgabe des Kirchenrektorats St. Michael in München.

Inv.-Nr. L NN 1351

Saal 40-41

Bildhauerkunst, Elfenbein

Barock und Rokoko

Beschreibung

Voller Drastik werden zwei Episoden aus der Passion Christi geschildert: seine Geißelung und die Gewandberaubung. Schmerz, Scham und Todesangst Christi vermitteln sich eindrücklich in der Gestalt des Gepeinigten. Beide Schergen schlagen auf Christus ein, der linke zerrt zudem an seinen Haaren, während der rechte das Gewand entreißen will. Unmittelbar eingängig ist die sinnfällige Unterscheidung der Figuren durch den Kontrast von hellem Elfenbein und dunkel gebeiztem Holz. Dies steht für Gut und Böse. Schon die Zeitgenossen rühmten die Virtuosität des brillanten Bildhauers Georg Petel, der im 18. Jahrhundert als deutscher Michelangelo gepriesen wurde.

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