Sammlung

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Tafelaufsatz „Der Gral"

Details

Anton Seder, Theodor Heiden

München, zwischen 1899 und 1900

Gold, Silber, verschiedene Edelsteine, Nephrit, Email

H. 60,7 cm

Erworben mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder, 1993.

Inv.-Nr. 93/983

Goldschmiedekunst

19. Jahrhundert

Beschreibung

Theodor Heiden, einer der herausragenden Münchner Goldschmiede seiner Zeit, und der in Straßburg tätige Entwerfer Anton Seder schufen mit dem "Gral" ihr bedeutendstes Meisterwerk. Der eigens für die Pariser Weltausstellung 1900 ausgeführte kostbare Tafelaufsatz verkörpert zugleich einen Gipfelpunkt in der deutschen Goldschmiedekunst des Historismus. Geistvoll und beziehungsreich werden Motive aus unterschiedlichen Bearbeitungen des mittelalterlichen Gralsmythos miteinander verbunden: von der Schilderung des prachtvollen Gralstempels aus Gold und Edelsteinen bis hin zur Deutung des Grals als Abendmahlsschale und als das Gefäß, welches das Blut Christi auffing.

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