Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB des Bayerischen Nationalmuseums

Die AGB des Bayerischen Nationalmuseums als pdf zum Download


ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN des Bayerischen Nationalmuseums (AGB)

1. Geltung

1.1. Die folgenden Bestimmungen gelten für den Erwerb von allen angebotenen Ticketarten, Gutscheinen und
für die Teilnahme an öffentlichen Führungen im Bayerischen Nationalmuseum.

1.2. Umfasst ist hierbei der Erwerb der Tickets

a) an den Kassen des Bayerischen Nationalmuseums,

b) im Onlinevertrieb.

Diese AGB gelten ergänzend zu den allgemeinen Bestimmungen des BNM, namentlich der Hausordnung des BNM, sowie den hausrechtsbezogenen Einzelanweisungen und Garderobenordnungen, welche vor Ort in den Museen oder online über die Website www.bayerisches-nationalmuseum.de einsehbar sind. Mit dem Erwerb der Tickets erkennt der Kunde* diese allgemeinen Bestimmungen des BNM als verbindlich an. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, das BNM stimmt schriftlich ihrer Geltung zu.

Durch den Kauf von Leistungen nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen kommen vertragliche Beziehungen ausschließlich zwischen dem Kunden und dem BNM zu Stande. Ein Weiterverkauf der erworbenen Tickets ist unzulässig.

2. Angebotene Ticketarten

2.1. Dem BNM obliegt die Entscheidung, welche der nachfolgend aufgeführten Ticketarten im BNM zum Erwerb angeboten werden.

2.2. Ticket für Dauerausstellung:
Tickets für die Dauerausstellung berechtigt ausschließlich zum Besuch der ständigen Sammlung und kostenfreien Sonderausstellungen, sofern diese in den Besuch der ständigen Sammlung eingeschlossen sind zu den jeweiligen Öffnungszeiten am Tag des Erwerbs, soweit sich aufgrund der Art des Tickets nicht etwas anderes ergibt. Nach ihrer erstmaligen Verwendung für den Eintritt sind die Tickets nicht mehr übertragbar.

2.3 Ticket für Sonderausstellung:
Tickets für kostenpflichtige Sonderausstellungen, welche nicht in den Besuch der ständigen Sammlung eingeschlossen sind, berechtigen nur zum Besuch der jeweiligen Sonderausstellung, soweit nichts anderes bestimmt ist. Nach ihrer erstmaligen Verwendung für den Eintritt sind die Tickets nicht mehr übertragbar.

2.4. Kombitickets (Dauerausstellung & kostenpflichtige Sonderausstellung):
Kombitickets berechtigen zum Eintritt in die ständigen Sammlungen und kostenpflichtigen Sonderausstellungen des BNM zu den jeweiligen Öffnungszeiten an dem Tag des Erwerbs. Nach ihrer erstmaligen Verwendung für den Eintritt sind die Kombitickets nicht mehr übertragbar.

2.5. Jahreskarten:
2.5.1. Die Jahreskarte berechtigt den Inhaber innerhalb der jeweiligen Öffnungszeiten zum Eintritt in das BNM einschließlich kostenpflichtiger Sonderausstellungen des BNM für 12 Monate bis zu dem auf der Jahreskarte aufgedruckten Enddatum. Um Eintritt in die vorgenannten Ausstellungen zu erhalten, ist die Jahreskarte in Verbindung mit einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis am Einlassort des jeweiligen Museums durch den Inhaber der Jahreskarte unaufgefordert vorzulegen.

2.5.2. Die Jahreskarte wird bei Ausstellung mit dem Namen und dem Vornamen des Inhabers personalisiert und ist nicht übertragbar. In welcher Form das BNM im Zusammenhang mit der Jahreskarte personenbezogene Daten verarbeiten, kann den Datenschutzhinweisen entnommen werden. Diese werden auf Wunsch dem Erwerber bei Erwerb der Jahreskarte ausgehändigt und sind überdies unter Datenschutz - Bayerisches Nationalmuseum einsehbar und können ausgedruckt sowie abgespeichert werden.

2.5.3. Bei einem eventuellen Verlust der Jahreskarte wird diese vom BNM nicht ersetzt.

3. Preise und Bezahlung

Die Eintrittspreise sowie Regelungen zu Vergünstigungen und freiem Eintritt sind in der jeweils gültigen Eintrittspreisregelung des BNM festgelegt, die im Kassenbereich sowie auf der Homepage des BNM unter https://www.bayerisches-nationalmuseum.de/besuch einzusehen ist. Geltende Währung ist Euro. Änderungen der Eintrittspreise bleiben vorbehalten.

3.1. Tickets, Kombitickets, Jahreskarten, Gutscheine und öffentliche Führungen sind umsatzsteuerbefreit gemäß § 4 Nr. 20 a UStG.

3.2. Bei Inanspruchnahme von Vergünstigungen oder freiem Eintritt muss bei Erwerb an den Kassen des BNM sowie am Besuchstag beim Zutritt zu den Ausstellungsräumlichkeiten eine entsprechende gültige Bestätigung sowie gegebenenfalls zusätzlich ein Lichtbildausweis vorgelegt werden. Der Nachweis ist zudem auf Verlangen am Einlass zum Museum oder zur Ausstellung vorzuzeigen. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, ist der Differenzbetrag zum vollen Eintrittspreis nachzuentrichten.

3.3. Rein digital erworbene Produkte (vgl. Satz 1 Ziff. 3.4.2.2.) sind vom Kunden vor Besuch des Museums auszudrucken und/oder bei Besuch des Museums in digital lesbarer Form (z.B. auf dem Display eines Smartphones) vorzulegen. Ein Einlass erfolgt nur, wenn der QR-Code vollständig lesbar ist.

3.4. Bezahlung
3.4.1. Bezahlung an den Kassen
3.4.1.1. Die Bezahlung erfolgt an den Kassen des BNM. Als Zahlungsoptionen stehen grundsätzlich die Barzahlung sowie die Bezahlung mit der EC- oder Kreditkarte der meisten gängigen Anbieter (VISA, Master Card, etc.) zur Verfügung.
3.4.1.2. Bei der Zahlung mit EC-Karte hat der Kunde Sorge für die Deckung des Kontos zu tragen. Kosten, die aufgrund von Rückbelastungen entstehen, gehen zulasten des Kunden, solange die Rückbelastung nicht durch das BNM zu vertreten ist. Im Einzelfall ist das BNM berechtigt, nur bestimmte Zahlungsarten in Abhängigkeit vom jeweiligen Kunden zu akzeptieren.
3.4.2. Bezahlung und Versand im Online-Shop
3.4.2.1. Beim Online-Verkauf erfolgt die Zahlung durch Vorkasse des Kunden durch eine der angebotenen Zahlweisen. Ein Kauf auf Rechnung ist nicht möglich.
3.4.2.2. Der Versand der in Ziff. 2. genannten Produkte erfolgt digital per E-Mail an die vom Kunden angegebenen E-Mail-Adresse.

4. Einlass und Hausrecht

4.1. Der Kunde hat das an der Kasse oder im Online-Shop (siehe 3.3.) erworbene Ticket in gedruckter oder digitaler Form beim Betreten der Ausstellungsräume vorzuzeigen. Das Ticket wird am Einlass gescannt. Während des Besuchs der Ausstellungsräume hat der Kunde es mit sich zu führen und auf Verlangen dem Aufsichtspersonal vorzuzeigen.
4.2. Das Personal des BNM ist zu jedem Zeitpunkt befugt, auf Grund des Hausrechts nach pflichtgemäßem Ermessen von diesen AGB abweichende Anordnungen zu treffen.
4.3. Bei Zuwiderhandlung gegen diese AGB, die Hausordnungen, die Anordnungen des Personals des BNM sowie die Garderobenordnungen des BNM behält sich das BNM bzw. ihre Bevollmächtigten das Recht vor, den Kunden aus dem BNM zu verweisen bzw. ein grundsätzliches Hausverbot auszusprechen. Dies gilt auch, wenn durch den Karteninhaber andere Besucher belästigt werden und/oder der Museumsbetrieb gestört wird bzw. die Gefahr von Störungen besteht.

5. Verjährung

Die Verjährungsfrist von Gutscheinen beträgt gemäß der gesetzlichen Regelung drei Jahre beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem das Ticket erworben wurde.

6. Verlust/Beschädigung und Umtausch

Das BNM haften nicht für Verlust, Verfall oder Beschädigung von Tickets oder Gutscheinen. Bei Verlust oder Beschädigung erfolgt kein Ersatz sowie keine Erstattung.

7. Öffentliche Führungen

7.1. Das BNM bietet aktuell ausschließlich kostenlose öffentliche Führungen ohne Teilnehmerbeschränkung an.

7.2. Das BNM ist berechtigt, bei dem Vorliegen eines wichtigen Grundes (z.B. Ausfall des Referenten, Überschreitung der Besuchskapazität, höhere Gewalt lt. Ziffer 9.2.) die öffentliche Führung abzusagen. In diesem Fall werden bei zahlungspflichtigen Führungen die bereits gezahlten Teilnahmeentgelte erstattet. Darüber hinaus stehen den Teilnehmern keine Schadensersatzansprüche zu. Bereits gekaufte Tickets für den Zugang zu den Ausstellungsräumen können nicht zurückgegeben werden (vgl. Ziff. 4), sofern nicht ebenfalls ein Grund der Ziffer 9.2. vorliegt.

8. Haftung des BNM

8.1. Das BNM haften nur für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des BNM, ihrer Mitarbeiter oder ihrer Erfüllungsgehilfen entstanden sind. Eine weitergehende Haftung, soweit sie nicht zwingend in gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkung gilt insbesondere nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

8.2. Ist aufgrund zwingender Ursachen in der Sphäre des BNM (konservatorische, organisatorische oder technische Gründe) oder aufgrund höherer Gewalt (z.B. bei Schließungsanordnungen durch Sicherheitsbehörden oder dem BNM übergeordneten Behörden, Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg u. ä.) der Besuch des Museums oder einer Ausstellung und damit die Nutzung von Tickets nicht möglich, ist das BNM berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall wird der Ticketpreis erstattet. Eine weitergehende Haftung des BNM besteht nicht.

8.3. Schließungen werden, soweit möglich, rechtzeitig im Voraus auf der Homepage des BNM bekannt gegeben.

8.4. Aus baulichen oder organisatorischen Gründen können einzelne Ausstellungsteile geschlossen oder bestimmte Exponate unzugänglich sein. Dies berechtigt nicht zu einer Minderung des Entgelts oder zu Schadensersatzansprüchen.

8.5. Für Jahreskarten und Kombitickets gilt zudem, dass aus baulichen oder organisatorischen Gründen oder aus wichtigem Grund einzelne Abteilungen des BNM geschlossen werden können. Mängelansprüche sind dahingehend ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Verlängerung der Jahreskarte oder (teilweise) Erstattung des entrichteten Entgeltes besteht nicht.

9. Schlussbestimmungen

9.1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland ohne Einbezug des internationalen Privatrechts. Alleiniger Erfüllungsort für Leistung und Zahlung ist München. Der Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen sowie Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, ist München.

9.2. Abweichungen oder Ergänzungen zu diesen Bestimmungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Schriftformerfordernis selbst.

9.3. Das BNM behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit ohne Angaben von Gründen zu ändern. Für bereits getätigte Bestellungen bzw. bestehende Kaufverträge gelten diese Änderungen nicht.

9.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der weiteren Bestimmungen im Übrigen davon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften.


Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3 | 80538 München

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Widerrufsbelehrung als pdf zum Download

Widerrufsrecht mit Formular als pdf zum Download


Belehrung zum Widerrufsrecht des Verbrauchers bei Fernabsatzverträgen mit dem Bayerischen Nationalmuseum (BNM)


Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3, 80538 München, kontakt@bayerisches-nationalmuseum.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Ihr Widerruf ist zu richten an:

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs:
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Empfangene Gutscheine und Jahreskarten sind nicht zurückzusenden, sie werden ungültig gemacht.

- Ende der Widerrufsbelehrung –


Ausschluss des Widerrufsrechts
Ein Widerrufsrecht besteht gem. § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB nicht für Verträge über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Wir weisen Sie daher darauf hin, dass für den Kauf von Eintrittskarten für Museen und Ausstellungen, Tickets für die Teilnahme an öffentlichen Führungen und anderen öffentlichen Vermittlungsangeboten, für die verbindliche Bestellung von Gruppenführungen kein Widerrufsrecht besteht.

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.