Sammlung

Maria mit Jesuskind (Figur)

Künstler/in
Entstehung
Mittelrhein
Datierung
um 1340
Material
Weidenholz, Grundierung (weiß), Farbschichten, Blattgold, Farbfassung (polychrom), Schnitzerei
Maße
H. 122,0 cm, B. 39,0 cm, T. 27,0 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 4)
Inventarnummer
MA 1100
Bezug
Zugang
Zugang vor 1869

Körperschwung und Gewandbildung aus geschmeidigen Faltenformen erzeugen die für das 14. Jahrhundert typische Eleganz. Anrührend ist die von Gestik und Blickkontakt vermittelte innige Beziehung zwischen Mutter und Kind. Die Wirkung wird durch spätere Überarbeitungen mitbestimmt. So wurden die Locken Mariens wohl noch in der Spätgotik überschnitzt.

BV006244343
Zum Objekt: Mus.-Kat. Philipp Maria Halm, Georg Lill, Die Bildwerke des Bayerischen Nationalmuseums. Die Bildwerke in Holz und Stein vom XII. Jahrhundert bis 1450 (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums; Bd. 13,1 Bd. XIII,1), Augsburg 1924, Abb. 14 (kleine Ausgabe) 64, 70 (große Ausgabe), Kat.-Nr. 125

Systematik

Bildwerk [Plastik, Skulptur] - Figur (Mensch) - Figur

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