Sammlung

Seidengewebe mit Spitzenmuster

Künstler/in
Entstehung
Italien, Venedig
Datierung
um 1725
Material
Seide, Silberlahnfaden, gewebt, Gewebebezeichnung nach CIETA: Lampas fond satin, 2 lats de liseré, broché, à liage repris
Maße
Gewebe (Gesamtgröße, Angabe Inventarblatt Stoffmuster, 1930-1955): H. 89 cm, B. 53 cm; Musterrapport: H. 46,5 cm, B. 52 cm; Webbreite: B. mit Webkante 53 cm, B. ohne Webkante 52 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (nicht ausgestellt)
Inventarnummer
T 497
Bezug
Zugang
Zugang vor 1886

Seidengewebe mit Spitzenmuster. Auf mittelblauem Atlasgrund erscheint der feine, kleinteilige, symmetrische Dekor in bunten Farben mit silbernen Partien. Die stilisierten Blumen scheinen von persischen Vorbildern inspiriert zu sein. In der Mitte erkennt man einen großen Granatapfel, umrankt von Nelken, kleinen Granatäpfeln und geschwungenen Blättern, die teilweise mit Tulpen belegt sind. Dieses komplexe Motiv wird von einer großen Blüte bekrönt. In den seitlichen Partien erscheinen Wellenbänder aus Spitzen, die mit Blumen und Früchten verziert sind und einen stilisierten Blumenstrauß in feinem Rahmen einschließen. Das Gewebestück stammt von einem Frauenkleid (Manteau); die ehemals abenähten Längsfalten zeichnen sich noch deutlich ab.
Musterrapport: Rapportfolge symmetrisch gespiegelt an Mittelachse; dessin á deux chemins à pointe.

Sammlung

Mustersammlung Gewebe

Systematik

Textilie - Gewebe

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