Sammlung

Jagdmesser aus dem Hirschfängerbesteck des Kürfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz

Künstler/in
Entstehung
Deutschland
Datierung
um 1700
Material
Elfenbein, Stahl, gebläut
Maße
H. 7,8 cm, L. 24,5 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 36)
Inventarnummer
W 2702
Bezug
Inv.-Nr. W 2700 - W 2704 (Hirschfänger mit Besteck und Scheide)
Zugang
Aus den Königlichen Sammlungen des Hauses Wittelsbach, ehemals Düsseldorfer Sammlung des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz

In Griff und Parierstange des Hirschfängers sind heimische und exotische Tiere wie ein Elefant oder ein Löwe unentwirrbar im Kampf verwoben. Die Klinge zeigt hingegen Szenen der Jagd, wie sie Johann Wilhelm selbst ausgeübt hat.

BV005360990
Zum Objekt: Mus.-Kat. Rudolf Berliner, Die Bildwerke in Elfenbein, Knochen, Hirsch- und Steinbockhorn (Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums; Bd. 13,4), Augsburg 1926, Kat.-Nr. 391

BV002546135
Zum Objekt: Ausst.-Kat. Barocker Luxus. Das Werk des Zürcher Goldschmieds Hans Peter Oeri 1637-1692, Schweizerisches Landesmuseum Zürich (Hrsg.), Zürich 1988, S. 240-243, Kat.-Nr. VIII

BV043053651
Zum Objekt: Herbert H. Westphal, Hirschfänger. Zur historischen Entwicklung jagdlicher Seitenwaffen, Berlin 2015, Abb. S. 229, Kat.-Nr. 119

Systematik

Besteck - Messer

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