Sammlung

Gemälde (Skizze): Abschied Abrahams von Loth

Künstler/in
Johann Wolfgang Baumgartner
Entstehung
Augsburg
Datierung
zwischen 1758 und 1761
Material
Öl auf Leinwand
Maße
Gemälde: H. 25,6 cm, B. 35,1 cm, T. 2,2 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 44)
Inventarnummer
Rl 13.1
Bezug
Inv.-Nr. Rl 13.1 und 35/318 (Gemälde und Rahmen)
Zugang
Unbefristete Leihannahme 2003, Reuschel-Stiftung, München, Aus der Sammlung Wilhelm Reuschel, München

Zunächst als Hinterglasmaler tätig, fertigte Johann Wolfgang Baumgartner (1702–1761) später überwiegend zeichnerische Entwürfe für Kupferstiche. Seine qualitätvollen Ölskizzen dienten meist ebenfalls als Vorlagen für Drucke und nicht etwa der Vorbereitung großformatiger Fresken. Dies dürfte auch auf die Darstellungen Abrahams und Mariens zutreffen, obgleich sich keine graphischen Ausführungen überliefert haben. Auf die Verwendung als Druckvorlagen deuten deren Rahmungen aus Rocaillen und Rankenmotiven hin.

BV001917966
Zum Objekt: Kat. Wilhelm Reuschel, Die Sammlung Wilhelm Reuschel. Ein Beitrag zur Geschichte der Barockmalerei, München 1963, Kat.-Nr. 5

BV017017504
Zum Objekt: Ausst.-Kat. Schloßmuseum Murnau, 14.03.-09.06.2003: "...welche zuweilen Kunstwerth haben.". Hinterglasmalerei in Südbayern im 18. und 19. Jahrhundert, Murnau 2003, S. 78, Kat.-Nr. 105a

BV021443985
Zum Objekt: Frank Büttner [u.a.], Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Barock und Rokoko, Bd. 5, München 2008, Abb. S. 549, Kat.-Nr. 372

BV038922422
Zum Objekt: Ausst.-Kat. Salzburger Barockmuseum, 19.06.-06.09.2009: Johann Wolfgang Baumgartner (1702-1761). Ölskizzen und Hinterglasbilder, Salzburger Barockmuseum (Hrsg.), Salzburg 2009, Abb. S. 103, Kat.-Nr. 27

BV044398513
Zum Objekt: Mus.-Kat. Josef Straßer, Christine Reuschel-Czermak, Barocke Skizzenkunst. Die Sammlung Reuschel, Reuschel-Stiftung München (Hrsg.), Berlin 2017, Abb. S. 35, 37, Kat.-Nr. 3

Befund

AUF DEM KEILRAHMEN o. hs. in Bleistift „345“ AUF DEM RAHMEN RL 13.2 o.r. hs. in Weiß „13.2“ Rahmeninnenseite hs. in Bleistift „1252“ [Zweite Ziffer unsicher: 2, 3, 5?] AUF DEM RAHMEN 35/318 hs. in Weiß „35/318“ außen hs. in Weiß „35/318“ u. hs. in Weiß „Rl 13.2“

Forschung

1758/1759 bis spätestens 1761: Johann Wolfgang Baumgartner, Augsburg
Spätestens 1761 bis [?]: Verbleib Unbekannt
[?] bis [?]: Kunsthandlung Walter Hauth, Stuttgart
[?] bis 1959: Sammlung Wilhelm Reuschel, München
1959 bis 1979: Sammlung Wilhelm Reuschel, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
1979 bis 1991: Eigentum Heinrich Reuschel, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
1991 bis 2003: Eigentum Christine Reuschel-Czermak und Hans Reuschel; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
Seit 2003: Eigentum der Reuschel-Stiftung, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme

Sammlung

Sammlung Wilhelm Reuschel

Systematik

Malerei - Gemälde - Gemälde (Skizze)

Weitere Werke