Sammlung

Gemälde (Skizze): Die Verehrung der Madonna als Rosenkranzkönigin

Künstler/in
Anton Zoller
Entstehung
Hall in Tirol, Österreich
Datierung
um 1755/1757
Material
Öl auf Leinwand
Maße
Gemälde: H. 85,8 cm, B. 86,7 cm, T. 2,6 cm; Rahmen: H. 92,1 cm, B. 92,7 cm, T. 4,3 cm, T. mit Rückseitenschutz 5,1 cm, T. mit Aufhängung 7,0 cm
Standort
Bayerisches Nationalmuseum (Saal 45)
Inventarnummer
Rl 45
Bezug
Zugang
Unbefristete Leihannahme 2006, Reuschel-Stiftung, München, Aus der Sammlung Wilhelm Reuschel, München

Anton Zoller (1695–1768) lernte bei dem Innsbrucker Hofmaler Franz Michael Hueber, bevor er sich an der Wiener Akademie einschrieb. Er freskierte zahlreiche Kirchen in Kärnten und Tirol. Den Entwurf der Rosenkranzkönigin schuf er für die Pfarrkirche St. Pankraz in Telfes. Sein Sohn und Schüler Joseph Anton (1730–1791) ging ihm bei mehreren Arbeiten zur Hand, bevor er insbesondere in Tirol eigene Aufträge ausführte. Nicht verwandt ist Franz Zoller (1726–1778), ein Schüler Paul Trogers. Seine Ölskizze diente als Entwurf für ein Deckenbild der Lichtentaler Kirche in Wien.

BV001917966
Zum Objekt: Kat. Wilhelm Reuschel, Die Sammlung Wilhelm Reuschel. Ein Beitrag zur Geschichte der Barockmalerei, München 1963, Kat.-Nr. 81

BV044398513
Zum Objekt: Mus.-Kat. Josef Straßer, Christine Reuschel-Czermak, Barocke Skizzenkunst. Die Sammlung Reuschel, Reuschel-Stiftung München (Hrsg.), Berlin 2017, Abb. S. 253, 255, Kat.-Nr. 59

Befund

AUF DEM KEILRAHMEN u. hs. in Weiß „Rl 45“ o.M. hs. in dezentem Weiß „Oleda“ [?] E.o.r. hs. in Rot „50“ [58?] u.l. hs. Schwarz auf rotem Etikett „[REU] BNM [45]“ u.l. weißes Etikett hs. [unleserliche Zahl] o.l. Reste von einem Wachssiegel AUF DEM RAHMEN u. hs. in Weiß „Rl 45“ o. hs. in Rot „C“ [?] r.m. hs. in Blau „6337“ r.u. hs. in Blau „(1189)“ u.r. hs. in Blau „Reuschel“

Forschung

1755/1757 bis spätestens 1768: Anton Zoller, Telfes
Um 1768 bis 15.09.1822: Josef Schöpf, Stams
September 1822 bis 1955/1956: Klosterstitf, Stams
1956 bis 1959: Sammlung Wilhelm Reuschel, München
1959 bis 1979: Sammlung Wilhelm Reuschel, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
1979 bis 1991: Eigentum Heinrich Reuschel, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
1991 bis 2004: Eigentum Christine Reuschel-Czermak und Hans Reuschel; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme
Seit 2004: Eigentum der Reuschel-Stiftung, München; Besitzer: das Bayerische Nationalmuseum in München in unbefristete Leihnahme

Sammlung

Sammlung Wilhelm Reuschel

Systematik

Malerei - Gemälde - Gemälde (Skizze)

Weitere Werke