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Radschlossbüchse Kurfürst Maximilians I. von Bayern

Künstler/in
Daniel Sadeler, Hieronymus Borstorffer
Entstehung
München
Datierung
um 1635/1637
Material
Stahl, teilweise vergoldet und gebläut, Nussbaum, Bein
Maße
L. 106 cm
Standort
Saal 31
Inventarnummer
W 622
Zugang
Überweisung aus den Königlichen Sammlungen des Hauses Wittelsbach.

Beschreibung

Die Jagd war Privileg und Leidenschaft von Fürsten und Adel. Diese kostbare Radschlossbüchse zählt zu den charakteristischen Leistungen der Münchner Hofwerkstätten, in denen besonders der Eisenschnitt gepflegt wurde. Die Münchner Meister Emanuel und Daniel Sadeler beherrschten diese höchst aufwendige Technik hervorragend. Ornamente und figurative Darstellungen bleiben dabei erhaben stehen, wie hier bei der Schlossplatte, die in dichtem Rankenwerk einen Jäger zeigt, der auf einen Hirsch anlegt. Mit einer Büchse werden - anders als mit einer Flinte - Kugeln verschossen. Als Zündmechanismus dient hier ein Radschloss, das ähnlich wie ein modernes Feuerzeug funktioniert.

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