25. Februar 2018, 11 Uhr

Führung durch die Sammlungen

„Zur größeren Ehre Gottes“ – liturgische Geräte des Mittelalters

 

Zunächst bedeutet Liturgie im Griechischen „öffentlicher Dienst“ und bezeichnet dann die Ordnung der Riten und Zeremonien einer Religion. Im engeren Sinne versteht man darunter die von der Kirche im Namen und Auftrag Jesu Christi „zur größeren Ehre Gottes“ und zum Heil der Gläubigen ausgeübte Gebetstätigkeit. Diese besteht neben den Segnungen und Weihen aus den sieben Sakramenten und gipfelt in der Feier der Heiligen Messe. Schon seit der Zeit Jesu werden hierfür verschiedene Geräte wie Kelche oder Schalen verwendet, die durch den unmittelbaren Kontakt mit dem Allerheiligsten selbst an dessen Aura teilhalben. Sie werden damit zu sichtbaren Zeichen für die unsichtbare Wirklichkeit Gottes. Diese Sonntagsführung möchte dem Besucher anhand der liturgischen Geräte des Mittelalters im Bayerischen Nationalmuseum verschiedene Arten und Entwicklungen innerhalb dieser komplexen Gattung näherbringen. Neben ihrem hohen materiellen und künstlerischen Wert sind die liturgischen Geräte aber auch immer Zeugnisse eines gelebten Glaubens, dessen Tiefe sich einerseits in der Symbolik und andererseits in der Ehrfurcht zeigt, mit der man über Jahrhunderte diesen Gegenständen begegnet ist.

 

Führung mit Dr. des. Fabian Pius Huber


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