23. November 2017, 18 Uhr

Führung durch die Sammlungen

Kurfürst Maximilian I. von Bayern – ein Herrscher der Gegenreformation

 

Maximilian studierte von Herbst 1587 bis Frühjahr 1591 an der von Jesuiten geführten Universität Ingolstadt. Ab 1594 regierte er mit seinem Vater Herzog Wilhelm V. von Bayern, der drei Jahre später wegen Staatsbankrotts abdankte. Das erste Jahrzehnt von Maximilians Regierung war von strengen Sparmaßnahmen geprägt. Die damit verbundenen innenpolitischen Probleme des Herzogtums erlaubten es dem Potentaten anfänglich nicht, sich international zu betätigen. 1609 wurde auf Betreiben Herzog Maximilians I. die Katholische Liga ins Leben gerufen als Antwort auf die Gründung der Protestantischen Union protestantischer Fürsten und Städte des Heilligen Römischen Reiches im Jahr zuvor. Als Anführer der Liga im Dreißigjährigen Krieg "belohnte" Ferdinand II. Maximilian 1623 mit der pfälzischen Kurwürde auf Lebenszeit, 1628 gestand der Kaiser seinem Vetter die Erblichkeit der bayerischen Kurwürde zu.

Anhand der im Bayerischen Nationalmuseum ausgestellten Objekte wollen wir uns auf Spurensuche nach einer der führenden Personen der Gegenreformation und katholischen Reform begeben.

 

Führung mit Dr. Corinna Rönnau


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