22. November 2018, 18 Uhr

Führung durch die Sammlungen

Gespinste aus Licht – die zeitlose Ästhetik der Glaskunst

 

Glas ist zerbrechlich und verlangt eine vorsichtige Behandlung, was seinen besonderen Reiz einerseits und seinen Wert andererseits ausmacht. Im Alt- oder Mittelhochdeutschen war „Glas“ oder „gles“ die Bezeichnung für Bernstein, der wiederum seinen heutigen Namen erst später erhielt. Seine Herstellung wie die Techniken seiner Bearbeitung machen Glas zu einem einzigartigen Werkstoff, der dabei äußerst vielseitig ist. Durch schneiden, schleifen, reißen, ätzen oder gravieren lässt sich Glas mit jedem erdenklichen Dekor versehen, darüber hinaus lässt es sich bemalen oder mit Gold- oder anderen Metallauflagen verzieren. Zusätzliche ästhetische Effekte entstehen durch Lichtreflexe, die Glas einen unvergleichlichen Glanz und Schimmer verleihen.

 

Führung mit Birgit Kremer M.A.


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