22. Oktober 2020, 18 - 18.30 Uhr

AUSGEBUCHT! Führung durch die Sammlungen

Seuchengefahr in München. Krankenpflege, Enge und Hygiene in den Stadtmodellen des 16. und 19. Jahrhunderts.

 

Frische Luft war in der Stadt schon immer ein begehrtes Gut und ein Privileg für die Bessergestellten. Die ärmere Bevölkerung musste dagegen nicht nur in der mittelalterlich geprägten Stadt, sondern auch noch im 19. Jahrhundert, als die Stadtentwicklung auf mehr Licht und Luft abzielte, mit beengten Wohnverhältnissen Vorlieb nehmen. Die Stadtmodelle lassen daneben unter anderem mit den Stadtbächen, die infolge der Choleraepidemie 1854 vielfach verschlossen wurden,  einen zentralen Punkt der Hygiene nachvollziehen. Auch die Frage, wo kranke versorgt und isoliert wurden, lässt sich an den Modellen der mittelalterlichen Stadt und der Hauptstadt des aufstrebenden Königreichs anschaulich beantworten.

 

Kuratorenführung mit Dr. Sybe Wartena

 

Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Donnerstags- und Sonntagsführungen ist eine schriftliche Anmeldung.
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Anmeldungen unter veranstaltungen AT bnm.mwn.de oder +49 (0)89 2 11 24 216.

 

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