23. April 2020, 18 Uhr

Kunststück

Ein Florentiner Wappen in 3D. Neue Erkenntnisse zum „Mohrenkopfpokal" von Christoph Jamnitzer

 

Seine Gestaltung ist einzigartig, die Ausführung in vergoldetem und farbig gefasstem Silber herausragend, die Objektgeschichte geradezu spektakulär: Die Rede ist vom "Mohrenkopfpokal" des Goldschmieds Christoph Jamnitzer, entstanden in Nürnberg zwischen 1593 und 1602.Rätselhaft war bislang auch die Entstehungsgeschichte: Wer gab den Pokal in Auftrag? Haben die Symbole - Mohrenkopf mit Stirnbinde, Greifvogel und Halbmonde - etwas mit den Florentiner Familien Pucci und Strozzi zu tun oder weisen sie auf die dänische Prinzession Hedwig, Gemahlin des sächsischen Kurfürsten Christian II., in deren Nachlassinventar von 1642 der "Mohrenkopfpokal" beschrieben wird.

 

Zwei Wissenschaftler aus München und Freiburg sind vor kurzem unabhängig voneinander auf des Rätsels Lösung gestoßen: Sie führt nach Nürnberg in die Niederlassung eines florentiner Handelshauses und zu Carlo Albertinelli, einem aus Florenz stammenden Kaufmann.

 

Führung mit Dr. Annette Schommers


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